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Die Pfarrnachrichten


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Liebe Pfarrangehörige!

Nach einer Beerdigung wird oft der Satz geprägt, dass der Verstorbene es jetzt besser habe. Und prompt kommt die Bemerkung, es sei ja auch noch keiner wiedergekommen!

 

Das ist eine Emmaus-Situation:

Die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus waren erregt und verärgert: Sie sprachen - so heißt es - miteinander über die Ereignisse; sie redeten miteinander und tauschten ihre Gedanken aus. Sie sind frustriert. Hören wir noch einmal in ihr Gespräch hinein: "Jesus war ein Prophet", sagen die beiden. Und dann sagt Kleopas : "Jesus war mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk." Die beiden hatten also sehr wohl gesehen und erkannt, dass Jesus umsetzen konnte, was er predigte.

Und doch: Es war wohl nicht genug für die Jünger.

Bevor sie nach Emmaus aufbrachen, hatten sie noch erfahren, dass Jesus lebt.

Sie schenkten dieser Nachricht aber kein Vertrauen. Obwohl Engel es ihnen über bestens bekannte Frauen und vertrauenswürdige Jünger hatten vermitteln lassen.

Und doch: Es war wohl nicht genug für die Jünger.

Die eigene Vorstellung und die Bedenken im Herzen, dass sind die zwei zentralen Glaubensfeinde für die Emmaus-Jünger und für uns heute. Über diese Glaubens-Killer kommt Jesus kaum hinweg, trotz seiner jahrelangen Verkündigung. - Erst in einem zweiten Versuch: erst nach seiner zweiten, ganz persönlichen Selbstdarstellung als Messias; erst nach einem zweiten Abend-Mahl haben die Emmaus-Jünger die Auferstehung Jesu verstanden.

 

Und welche Chance, liebe Mitchristen, haben wir heute?

Nichts von all dem, was die Jünger mit Jesus erlebten und woran sie beteiligt waren, haben wir so erlebt. Unser Glaube baut auf dem Glauben anderer Menschen auf. Und zu den Menschen, von denen wir glauben lernten, gehören so kleingläubige Jünger wie Kleopas und sein Kollege.

Die Suche nach dem Glauben teilen wir mit ihnen. Deswegen bin ich mir sicher, dass Jesus nicht nur die Glaubensfeinde bei den Emmaus-Jüngern besiegt hat, sondern auch unsere Glaubenszweifel besiegen kann, wenn wir uns auf ihn einlassen. Wo könnte es geschehen, dass Jesus zu uns kommt, unsere Vorstellungen verändert und unsere Bedenken aufhebt? Auf welchem Weg erhalten wir von Christus die zweite Chance des Glaubens?

Ich finde auf diese schwere Frage nur die Lösung, die uns im Evangelium die beiden Jünger anbieten: Erst als sie sich um die Angelegenheit des anderen kümmern, als sie seine Möglichkeiten und Grenzen sehen, als sie die Gefahren seines Weges bedenken, können sie selbst tiefer sehen und können erkennen: "Jesus ist bei uns."

 

Zu einer Gottesbegegnung gehört ehrliches Suchen. Was hatten denn die Propheten des AT eigentlich in der Hand? Sie vertrauten auf die Verheißungen Gottes, und sie gaben diesen Verheißungen in ihrem Leben Raum. Wer sich auf Gott einlässt, geht immer ein Abenteuer ein, ein Abenteuer des Glaubens.

Darum liegt die Auferstehung bei den Menschen, die Gott aus ganzem Herzen dienen, weil sie ihn kennen und bei den Menschen, die Gott aus ganzem Herzen suchen, weil sie ihn nicht kennen.

Lasst uns also suchende und dienende Menschen werden, damit wir jeden Tag Ostern feiern können.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Osterfest

Ihr Pfarrer Johannes Söntgerath, M.A.


 
 

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